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Hiltrud Petzold

HILTRUD PETZOLD geb. SCHAALE
12.02.1914 - 19.11.2013


Noch bevor Hiltrud Schaale den Volksschullehrer Johannes Petzold im März 1940 heiratete, verfasste sie Gedichte, Lieder und kurze Instrumentalstücke. Zum Beispiel dieses kleine Stück für Blockflöten - zu hören entweder langsam und getragen oder etwas schneller. Und hier etwas für Geige und Klavier, auch aus dem Jahre 1938 (Geburtstagsständchen für eine Freundin). Bei den meisten Kompositionsversuchen dachte sie wohl an ihre Arbeit mit Kindern. Eine musikalische Ausbildung, die sie gern gehabt hätte, war ihr zunächst verwehrt. (Erst viel später, in Eisenach, machte sie die kirchenmusikalische C-Prüfung und half dann oft und gern in Dorfgemeinden aus, wenn für den Gottesdienst eine Organistin gebraucht wurde.)

Weg

Auch nach der Heirat schrieb sie immer wieder Texte, von denen einige gedruckt wurden, wie zum Beispiel das Gedicht "Geborgen". Zu diesen Versen gibt es nicht weniger als drei Vertonungen ihres Ehemannes Johannes. In mindestens einem Falle fiel ihr zu einer seiner musikalischen Ideen ein passender Text ein. Das Ganze wurde dann mit seinen Sätzen ein beschwingtes, wenn auch nicht leicht zu singendes Chorlied: "Es springt der Lenz herein in unser Land und schwingt den Sonnenschein in seiner Hand".

Theuma

Auch die erst im Jahre 2004 entdeckte, hier dokumentierte und animierte "Kasperserie" ist offensichtlich ein Gemeinschaftswerk. Es gab eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden. Freilich blieb ihr Talent neben dem seinen doch eher im Schatten. Immerhin hat sie vieles von dem, was ihr einfiel, sorgsam aufbewahrt. Und da das meiste davon nicht veröffentlicht wurde, soll ihr nun innerhalb dieses Werkverzeichnisses ein angemessener Platz eingeräumt werden.

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Hier finden Sie eine Liste, in der ihre Kompositionen erfasst sind.